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Projektbeschreibung

Jugendliche beginnen ihre Ausbildung häufig mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen. Ausbilder/-innen und Berufsschullehrer/-innen stehen also vor der Aufgabe, die Auszubildenen neben der fachlichen auch bei der überfachlichen Kompetenzentwicklung zu fördern. Notwendig sind nicht selten die Verbesserung von Grundfertigkeiten in Mathematik, Muttersprache und einer Fremdsprache. Gefördert werden sollen auch die sozialen und personalen Kompetenzen. Die vorhandenen Lehrmaterialien genügen diesen Anforderungen häufig nicht. Viele Trainer/-innen haben eigene Materialien und Methoden zur Kompetenzförderung entwickelt, die jedoch nicht allgemein verfügbar sind. Ziel des Projektes ist es Materialien und Methoden zur Kompetenzentwicklung von Jugendlichen, insbesondere in den Ausbildungsbereichen Logistik, Großhandel und Metallberufe, allgemein zugänglich zu machen. Damit soll auf die neuen Herausforderungen des europäischen Bildungsraums besser vorbereitet werden.

Im WiKi werden diese Materialien eingestellt, diskutiert und gemeinsam bearbeitet. Der Austausch wird vorzugsweise auf der Basis von Social Networking organisiert. Das WiKi wird in Deutsch, Niederländisch, Italienisch, Ungarisch und zum gemeinsamen Austausch in Englisch aufgebaut.

Zur Beurteilung der Materialien werden Qualitätskriterien entwickelt, die Standards setzen bei der europaweiten Bewertung von Methoden sowie Lehr- und Lernmaterialien zur Förderung überfachlicher Kompetenzen bei der Ausbildung von Jugendlichen. Die eingestellten Materialien werden bezüglich ihrer Qualität geprüft und mit einer Empfehlung versehen.

Damit entsteht Schritt für Schritt ein WiKi für das Ausbildungspersonal zum Thema "Kompetenzentwicklung von Jugendlichen am Beispiel der Bereiche Logistik, Großhandel und industrielle Metallberufe".

Einen besonderen Schwerpunkt wird die Entwicklung interkultureller Kompetenzen auf der Ebene der Facharbeiter/-innen bilden. Hier wird zunächst gemeinsam ein Katalog der interkulturellen Kompetenzen speziell für diese Zielgruppe erarbeitet. Anschließend wird ein Modul für interkulturelle Trainings in den einzelnen Ländern entwickelt, erprobt und evaluiert. Damit stehen erstmals Trainingsmodule und Übungen zu interkulturellen Kompetenzen für die Integration in die Ausbildung der o.g. Bereiche zur Verfügung.

Ergänzend zur virtuellen Zusammenarbeit werden in den beteiligten Ländern regionale Workshops organisiert. Ein europäischer Workshop zu Fragen der Übertragbarkeit auf andere Branchen und weitere Länder bildet den Abschluss.